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Was danach geht

Im Bootcamp vibest du eine App.
Danach vibest du alles.

Die Anwendung ist der schwerste Fall — deshalb üben wir daran. Was du dabei lernst, wechselt danach mühelos das Objekt: Foliendeck, Angebot, Auswertung, Routine.

Direkt beantwortet

Wofür brauche ich Vibe Coding außer zum App-Bauen?

Vibe Coding ist im Kern keine Programmierfähigkeit, sondern eine Arbeitsweise: eine Aufgabe so zerlegen, dass eine KI sie ausführen kann, ihr den nötigen Kontext und klare Grenzen geben und das Ergebnis prüfen. Wer damit eine funktionierende Anwendung baut, wendet dieselbe Arbeitsweise danach auf Präsentationen, Angebote, Auswertungen und wiederkehrende Abläufe an. Das Objekt wechselt, das Vorgehen bleibt.

In der Praxis

Was nach dem Bootcamp tatsächlich entsteht

Ein Foliendeck

Nicht aus der Vorlage, sondern aus deinem Material.

Der Weg ist derselbe wie beim Produkt: erst festlegen, was das Deck erreichen soll und für wen, dann die Struktur, dann die Gestaltung. Was du dabei tust, ist nicht „Text in eine Vorlage füllen“, sondern der Maschine so viel Kontext geben, dass sie deine Argumentation trägt — inklusive deiner Gestaltungssprache statt der Standardvorlage.

Ein Angebot

Aus Vorlage und E-Mail-Verlauf, gegengeprüft.

Zwei Bewegungen, die in der Praxis zusammengehören: ein Angebot aus einer bestehenden Vorlage und dem tatsächlichen Mail-Verlauf zusammenziehen — und ein zweites Angebot auf Zahlen, Formatierung und Vertragsklauseln gegenprüfen lassen. Die zweite Bewegung ist die wertvollere, weil sie Fehler findet, über die man nach dem dritten Lesen hinwegliest.

Eine Prüfung

Unterlagen gegen das, was wirklich kommuniziert wurde.

Ein Vorgang lebt selten an einem Ort: ein Teil im Postfach, ein Teil in der Ablage, ein Teil im Kopf. Die Frage „stimmt das, was hier liegt, mit dem überein, was wir vereinbart haben?“ ist per Hand mühsam — und mit den Werkzeugen, die du im Bootcamp kennenlernst, eine einzige Aufgabe.

Ein Konzept, durchgerechnet

Zahlen, die eine Rückfrage aushalten.

Eine Idee wird erst dann belastbar, wenn die Zahlen darunter stehen — und zwar so aufgeschlüsselt, wie die Gegenseite sie sehen will. Aus einer Jahresrechnung eine monatliche Aufschlüsselung zu machen, die eine Begründung mitträgt, ist genau die Art Umbau, die vorher Tage gekostet hat.

Eine Routine, die ohne dich läuft

Das Gespräch endet, die Aufgaben stehen schon.

Der Unterschied zu allem darüber: hier baust du keine einzelne Sache mehr, sondern eine Kette, die von allein läuft. Genau diese Denkweise — Ablauf festlegen, Grenzen setzen, Ergebnis prüfen — ist die, die du beim Bauen deiner App trainierst.

Ein Ablauf, konkret

Vom Meeting zum geblockten Termin — ohne dich

  1. 01

    Mitschreiben

    Das Gespräch wird transkribiert, während es läuft.

  2. 02

    Aufgaben herausziehen

    Aus dem Gesagten werden Aufgaben — ohne Nachbereitung am Abend.

  3. 03

    In die Planung geben

    Die Aufgaben landen dort, wo deine Termine leben.

  4. 04

    Einschätzen

    Dauer und Priorität werden vorgeschlagen. Du korrigierst, wo es nötig ist.

  5. 05

    Selbst blocken

    Die Aufgaben suchen sich freie Lücken — nach deinen Vorgaben.

Kein Sonderfall und kein Werkzeug, das du kaufen musst — die Kette entsteht aus denselben Bausteinen, mit denen du im Bootcamp deine Anwendung baust.

Und es hört nicht am Schreibtisch auf

Der ehrlichste Beleg dafür, dass die Fähigkeit bleibt, ist der Moment, in dem man sie ohne nachzudenken privat einsetzt: ein Urlaub, der statt als Liste im Notizbuch als klickbarer Tagesplan entsteht — mit Adressen, die die Navigation direkt öffnen. Niemand hat das geplant. Es war einfach der schnellere Weg.

Häufige Fragen

Was Teilnehmer vorher wissen wollen

Lern es am schwersten Fall

Zwei Tage, eine funktionierende Anwendung — und eine Arbeitsweise, die danach bei allem anderen greift.

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